Cubot bringt mit dem RainBow 2 Nachschub für den Low Budget Bereich

Vor 2-3 Wochen hatte uns Cubot in einem Gespräch mitgeteilt, welche Geräte sie in der nächsten Zeit auf den Markt bringen werden. Unter anderem wurde auch das RainBow 2 genannt und unsere erste Frage war, welchen Prozessor sie dort verwenden würden. Als Antwort bekamen wir, das sie den Mediatek MT6580A verwenden wollen, worauf wir doch mehr als verwundert waren. Wir haben ihnen unsere Verwunderung mitgeteilt und gesagt, das wir im Jahr 2017 diesem Prozessor keine großen Verkauschangen mehr einräumen würden. Nunja, Cubot stellt im Gegensatz zu den meisten der unbekannteren Herstellern, ihr Geräte selber her. Von der Entwicklung über die Planung bis hin zu Fertigung, haben sie alles im eigenen Haus und da sie mit den Verkaufszahlen vom RainBow 1 sehr zufrieden waren, wollten sie diesen Schwung für das RainBow 2 nutzen. Ob man diese Zahlen gut 7 Monate nach dem Vorgänger noch zu Grunde legen kann, bezweifeln wir doch sehr stark. Der Markt ist ständig in Bewegung, die Geräte werden immer besser und vorallem nimmt die Anzahl verschiedener Geräte mit ähnlichen Ausstattungsmerkmalen immer weiter zu. Auch steigen damit die Ansprüche, die die Käufer stellen.

 

Die Unterschiede zum Vorgänger halten sich dabei im überschaubaren Rahmen. Das Gerät ist gut 1cm schlanker geworden, kommt mit Android 7 und einer Dual-Kamera, auch der Akku hat eine leicht verbesserte Kapazität von 2350mAh. Der verbaute RAM beträgt wie beim Vorgänger 1GB, genauso wie die 16GB internen Speicher, das Rainbow2 ist wie sein Vorgänger ein reines 3G Smartphone. Nun, wer nur geringe Anforderungen an ein Gerät stellt und bewusst das Rainbow 2 kaufen wird, mag damit bestimt zufrieden sein. Wir gehen davon aus, das der Preis rund 70€ betragen und das es auch über Amazon zu beziehen sein wird, ob das ausreicht, damit es sich gut verkaufen wird wissen wir nicht. Aufgrund vieler Geräte mit ähnlichen Merkmalen können wir auch keine positive oder negative Kaufempfehlung geben, letztendlich entscheiden nur Kleinigkeiten ob ein Gerät in Frage kommt oder nicht.

Auch wenn Cubot betont, das sie ihre Geräte selber herstellen und überwiegend im Low Budget Bereich produzieren, so kann man trotzdem auf aktuellere Hardware zurückgreifen. Ein Verkausschlager aus dem Jahr 2016, kann schnell zum Ladenhüter 2017 werden.

Quelle: Cubot

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