Gigaset GS4 senior: Wirklich gut für Senioren geeignet?

“Gigaset GS4 senior – für alle, die auch im Alter smart kommunizieren wollen” 

Mit diesem Slogan versucht Gigaset einen neuen Käuferkreis für das in Bocholt montierte Gigaset GS4 senior zu erschließen. Ob das erfolgreich sein wird, könnt ihr beim Weiterlesen erfahren.

Die ersten Eindrücke


Nach dem Einschalten des Gigaset GS4 senior erreicht uns diesmal nicht das übliche Google Setup eines Smartphones. Die eigens für die Belange von Senioren entwickelte Benutzeroberfläche begrüßt den Nutzer und schon nach dem Einlegen einer geeigneten Nano SIM- Karte bieten sich auf einen Blick die wichtigsten Funktionen.

Im Grunde genommen ist es baugleich mit dem bereits hier vorgestellten Gigaset GS4, nur mit einer modifizierten Benutzeroberfläche. Alle, für die einfache Benutzung eines Smartphones erforderlichen Apps, sind bereits vorinstalliert.

Gegebenenfalls benötigt der unerfahrene Senior dann nur noch etwas Unterstützung beim Einrichten eines Google Accounts und dem Verbinden mit dem WiFi.

Besonders vorteilhaft scheint uns die modifizierte Tastatur und das einfache Menü. Damit lässt es sich intuitiv bedienen. Ergänzt durch eine intelligenten Notruffunktion, die sowohl die 112 oder hinterlegte Kontakte anruft oder via SMS benachrichtigt, wird es wertvoll für unsere Senioren.

Mit ein wenig Unterstützung sind dann auch so beliebte Android-Apps wie WhatsApp und die Profi Dreifach-Kamera App erreichbar.

Das Aufladen bereitet unseren Senioren auch wenig Mühe. Kein Fummeln des USB Ladekabels beim Einstecken mehr, denn es wird magnetisch automatisch an die richtige Stelle gebracht.

Besorgt man sich ein Wireless QI- Ladepad, wird es noch einfacher. Sogar kontaktloses Bezahlen via NFC ist vorhanden.

Eigene Benutzeroberfläche erleichtert Zugriff auf Funktionen 


Das kontrastreiche Menü mit großer Schrift und eindeutigen Symbolen macht die Bedienung des Gigaset GS4 senior auch für ungeübte Benutzer denkbar leicht. Das Gerät verfügt über einen anpassbaren Startscreen für bis zu acht Anwendungen, die sich individuell anordnen lassen.

Helles und großes Display


Das helle und große Display mit einer Diagonalen von 6,3 Zoll hat eine gestochen scharfe Anzeige mit Full-HD+-Auflösung. Im Gegensatz zur Standardfunktion des Gigaset GS4 schützt sich das Display mit einer vom Werk zusätzlich aufgebrachten Schutzfolie.

Griffsicher durch Silikonschutzhülle


Wer ein Gigaset GS4 sein Eigen nennen kann, wird die mitgelieferte transparente Schutzhülle zu schätzen wissen. Jedenfalls ist mir das GS4 schon etliche Male vom Tisch oder aus der Hand gerutscht. Ja, da genügte schon ein nach unten hängendes Kabel des Headsets. So glatt ist die gehärteten Glasrückseite. Mit dieser Schutzhülle ist das Problem jetzt gelöst.

Schnelle Hilfe mit Notruffunktionen


Neben der bereits eingespeicherten Notrufnummer 112 können persönliche Nummern hinterlegt werden. Das Gerät wählt alle nacheinander an, solange bis ein Kontakt hergestellt ist. Das Gerät kann auch Notfall-SMS an zuvor festgelegte Nummern mit einer vorformulieren Nachricht senden – einschließlich des aktuellen Standorts.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte


Das Smartphone hat eine 13MP Selfie-Kamera. Diese befindet sich über dem Display in einer kleinen Einkerbung. Die Rückkamera mit Haupt-Linse bietet 16 MP Auflösung, der zwei ergänzende Objektive, also zusätzlich ein Weitwinkelobjektiv und eine Makro-Linse zur Seite stehen. Der LED-Blitz rückt die Motive ins rechte Licht.

Einfache Kamerafunktionen wie Bilder und Videos lässt schon die Standard-Kamera-App mit vereinfachtem Menü-Umfang zu. Allerdings, um in den vollen Genuss der AI (Künstliche Intelligenz) der Kamera zu gelangen, kann diese durch die Profikamera-App im Menü ersetzt werden. Leider ist es im Moment nur mit dieser möglich, die Bilder auf einer eingelegten SD-Speicherkarte zu speichern. Hier gibt es also noch etwas Verbesserungsbedarf durch Gigaset.

Am Anfang ist Geduld gefragt


Ganz so einfach, wie von Gigaset gepriesen, scheint die vereinfachte Bedienoberfläche auf den ersten Blick eher nicht. Aber nach ein wenig Übung gewöhnen sich sicher unsere Senioren auch an die moderne Technik.

Der Rezensent stellt euch dafür letztendlich auch die beiden YouTubes zur Verfügung. Ein Blick darauf lohnt sich immer.

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