Oukitel K10000 Max Test 5.5 inch FHD MediaTek MT6753 3GB RAM 32GB ROM LTE 13/5MP 10.000mAh – Der Akku Riese mit IP68 im Review

Oukitel war erste Wahl, suchte man solide und zuverlässige Smartphones mit Akkus jenseits der 10.000mAh Größe. Einige interessante Geräte der K10000 Serie hatten wir schon vor der Kamera, zuletzt das K1000 Pro. Alle Geräte der K10000 Serie nutzen einen 10000mAh Akku. Diese Kapazität ist übrigens die größte Batteriekapazität auf dem Smartphone-Markt seit einiger Zeit. Das vorgestellte K10000 Max verfügt neben einem kräftigen Akku zusätzliche über eine enorme Robustheit. Also ein richtiges “rugged” Phone. Was darüber hinaus lohnenswert für einen Kauf zu sein scheint, erfährt man beim Weiterlesen.

 

 

Der Überblick

• Das Oukitel K10000 Max verwendet ein 5.5 IPS-Display von AUO mit einer Auflösung von 1080 x 1920 Pixeln und einem Corning Gorilla Glass 3 zum Schutz.
• Bemerkenswert ist das robuste, stoßfeste, staub- und wassergeschützte Gehäuse.
• Im Inneren werkelt ein MediaTek MT6753 Chipsatz, der eine mit 1300MHz getaktete Octa-Core CPU und eine mit 450MHz getaktete Tri-Core GPU Mali-T720 MP3 nutzt.
• Die Kapazität des nicht entnehmbaren Li-Polymer-Akkus des Herstellers SCUD wird mit 10.000mAh angegeben. Dieser kann mit dem beigefügten Schnellladegerät (5V/ 9V 2A, 12V 1.5A) in etwa 2.5h vollständig aufgeladen werden.
• Auf der Rückseite des Gerätes gibt es eine Kamera, die mit einem auf 16 Megapixel interpolierten 13 Megapixel Samsung S5K3L2 Sensor und 5 Linsen bei einer Blende von ƒ/2.2 arbeitet.
• Die Selfie- Kamera nutzt einen auf 8MP interpolierten 5MP SuperPix SP5506 Sensor, allerdings mit einer Blende von ƒ/2.8.
• Für die Rückkamera steht ein großes abgedecktes Dual Flashlight zur Verfügung.
• Ein mit 833MHz getakteter 3GB LPDDR3 Single-Channel-RAM und ein 32GB großer interner eMMC-Speicher kann mit microSD-Karte auf max. 64GB (Herstellerangaben) erweitert werden.
• Ausgeliefert wird es mit Android 7.0 Nougatunterstützt 4G LTE Cat. 4 Netzwerke, Wi-Fi (2.4GHz 802.11b/g/n), Wi-Fi Hotspot, Wi-Fi Display, Bluetooth 4 und einem Navigationssatelliten Empfänger (GPS, GLONASS). Dabei unterstützt nur jeweils die primäre SIM 4G Netzwerke.
• Eine 3.5mm TRRS Buchse und ein USB Type-C 2.0 Port mit OTG-Unterstützung sind als Anschlüsse vorhanden. Beide Anschlüsse sind mit einer Gummidichtung abgedeckt.
• Auf der Rückseite gibt es einen Lautsprecher.
• Das Oukitel nutzt einen Hybridschacht, der entweder 2 Nano SIMs oder 1 Nano SIM und eine microSD Speicherkarte aufnehmen kann.
• Als Besonderheit gibt es einen rückseitigen Fingerabdruck Sensor von Microarray.


Das Unboxing

Das Smartphone wurde durch den Hersteller zur Verfügung gestellt.

Das Oukitel K10000 Max wurde in einer schwarzen Box aus Pappe geliefert, die mit dem Hersteller Logo und der Modellbezeichnung versehen ist. Auf der Rückseite befinden sich die erforderlichen CE Hinweise. Alles andere kann man in dem Unboxing des Videos erfahren.

Die Geometrie und das Gewicht

Die Nutzung der Oberfläche durch das aktive Display ist bei dem Oukitel K10000 Max konstruktionsbedingt nicht sonderlich gut. Ein “rugged” (robustes) Smartphone mit einer derartig große Batterie ist daher für einen Vergleich mit den üblichen Smartphones nicht sinnvoll. Mit den gemessenen Abmaßen  von 87.2 x 170.2 x 15.7 mm mehr als einen Zentimeter breiter als das K10000 und K10000 Pro. Durch die seitlichen Stoßfänger ist es auch mit einer Höhe von 170.2 mm ein recht hohes Smartphone und überragt mehr als ein Zentimeter die beiden Geschwister. Auch ist es dicker und mit einem Gewicht von 343 Gramm eines der schwersten Smartphones auf dem Markt der “rugged” Modelle.

Der umschließende gummiartige Rahmen schützt insbesondere an der Ober- und Unterseite das Gerät ist stoßstangenartig, sodass dieses Smartphone Stürzen und Stößen standhält. Der Rahmen ragt über die Oberfläche des Displays, sodass beim Fallen auf das Display noch ein Prallschutz wirkt. Zusätzlich ist der Bildschirm selbst mit Corning Gorilla Glass 3 geschützt.  Oukitel vermarktet es als “tri-proof” Smartphone, also gegen Wasser, Staub und Stoß geschützt. Bei einer IP68 Zertifizierung kann der Hersteller de Angaben zur Wassersäule und Zeit präzisieren. Oukitel gibt für das K10000 Max bis zu 30 Minuten bei einer Wassersäule von 2 Meter Eintauchfestigkeit an. Unter erleichterten Bedingungen haben wir es hier getestet.


Parameter unter kritischem Blick


Der Vergleich

Der übliche Vergleich mit Smartphones, die den gleichen SoC nutzen, bietet sich nicht unbedingt an, da die Optimierungsrichtung bei diesem “rugged” Phone ja eine andere ist. Bewertet werden das Display bezüglich Leuchtstärke und Schwarzwert, die Menge der funktionsfähigen Codecs, die Performance und der Akku. Natürlich unterliegen solche Messungen auch Schwankungen und bilden lediglich die Basis für einen Vergleich. Man erkennt, dass der Prüfling im Helligkeitswert des Displays doch deutlich abfällt. Natürlich zeigt der Prüfling mit einem vergleichsweisen Riesen Akku exorbitante Standzeiten, wenngleich bei seinem “Geschwister- Modell” zwei Stunden später das Licht ausgeht. Also das Oukitel K1000 Pro schneidet in allen Disziplinen deutlich besser ab.


Die Verarbeitung

Das Outfit des K10000 Max ist deutlich von dem vorgesehenen Verwendungszweck geprägt. Einiges konnte man ja schon im Unboxing Kapitel erfahren.
Im Vergleich zu dem einen oder anderen hier schon vorgestellten “rugged” Phone fällt auf, daß normale Kopfhöreranschlüsse in die Öffnung über der Buchse passen. Genauso ist es auch mit der USB Typ C Buchse, die kein spezielles Kable mit einem langen Stecker erfordert. Beide Anschlüsse sind mit einer speziellen Kappe geschützt. Der super-große LED-Blitz, der Fingerabdrucksensor und die Kamera sitzen hinten, die Kamera außermittig, links vom Blitz. Rechts findet man noch ein Loch für das Mikrofon. Der untere und obere Stoßschutz ragt jeweils etwas über das Gehäuse hinaus, sodass das Gerät etwas abhebt. Also kann man bei abgelegtem Phone den Klang des Lautsprechers noch laut und deutlich hören.
Der links oben sitzende Schacht erfordert zum Öffnen sehr spitze Fingernägel, da kein Auswerfer mitgeliefert wird. Die erforderliche Abdichtung ist in den Schlitten integriert. Nutzer der Dual SIM Standby Technik müssen bei der Verwendung einer microSD Speicherkarte dann leider darauf verzichten, denn es existiert kein separater Platz für eine Speicher Karte. Diese kann nur anstelle der 2. Nano SIM verwendet werden. Der Akku ist nicht entnehmbar.
Im rechten Rahmen befinden sich zwei separate Tasten für Lautstärke+ und Lautstärke-. Auf der gleichen Seite unten findet man noch eine zusätzliche Taste, mit der die Kamera App gestartet werden kann. Dieser ist symmetrisch zum Einschaltknopf an der linken Rahmenseite positioniert. Zwischen diesen Knöpfen findet man Gumminocken, die zur Verbesserung der Stoß- / und Sturzsicherung dienen sollen. Leider aber erschweren diese Elemente das Ertasten der beschriebenen anderen Tasten deutlich, sodass es anfänglich ziemliche fummelig ist, die Tasten zu finden und zu treffen. Noch dazu kommt, dass der Power Knopf links unten eher deplatziert ist.
Ein Corning Gorilla 3 Glas schützt das Display vor Kratzern und sorgt für ein angenehmes Touch-Gefühl. Auf der Rückseite spart Oukitel nicht mit den entsprechenden Labeln, verzichtet aber vollständig auf eine CE und Modellkennzeichnung.

Den Rest seht ihr im Video.


Das Display

Gemäß Herstellerangaben wird ein ein 5,5 Zoll IPS-Display von AU Optronics (AUO) mit einer Auflösung von 1080 x 1920 Pixel verbaut. Das Display vom Oukitel K10000 Max erreicht aber keine gute Spitzenhelligkeit, sondern bleibt deutlich unter allen vergleichbaren Modellen. Die auf der Basis des AnTuTu Videotest durchgeführten Messungen weisen einen Spitzen Helligkeitswerte von 319 cd/m² für weiß aus, der für den Einsatz im Freien und für rauen Umgebungen deutlich zu gering erscheint. Da aber der gemessene Schwarzwert bei (3 cd/m²) liegt, bleiben Kontrast und Seitenblickstabilität der Farben einigermaßen erträglich. Bei diesem FHD Display sind im normalen Betrachtungsabstand keine Pixel erkennbar. Leider erkennt man beim genauen Hinschauen auch, dass es nicht ganz gleichmäßig ausgeleuchtet wird. Darunter leiden im Übrigen in letzter Zeit viele der untersuchten Prüflinge mit IPS Displays. Pixelfehler konnten keine beobachtet werden. Die automatische Helligkeitssteuerung arbeitet ausreichend gut.
Mit der in das Display Menü integrierten MiraVision-Suite können die grundlegenden Bildschirmparameter wie Kontrast, Sättigung, Helligkeit, Schärfe, Farbtemperatur und dynamischen Kontrast manuell noch angepasst werden. Ein BluLight Defender als Augenschutzmodus steht nicht zur Verfügung.


Der AnTuTu Videotest

Die Menge der funktionsbereiten Codecs ist zur Konkurrenz (vergleiche Tabelle) zwar nicht sonderlich berauschend, doch keine Sorge, alle üblichen Videos sind problemlos abspielbar. Jedoch kann es bei etwa ungewöhnlichen Kodierungen auch schon einmal zu einem Versagen führen.


Die Performance – Speicher – System – Sensoren

Der schon seit März 2015 verfügbare MediaTek MT6753 Chipsatz ist ein 64-Bit-System Chip, der immer noch für die untere Mittelklasse verwendet wird. Die CPU verwendet acht Cortex-A53-Kerne, die hier alle mit 1.3 GHz getaktet sind. Das AnTuTu-Ergebnis von 37.334 Punkten zeigt im Vergleich zu den anderen Mustern des SoCs ein eher unterdurchschnittliches Ergebnis. Eines aber sollte klar sein, bei diesem Smartphone stehen andere Optimierungsparameter als die Performance im Vordergrund.

Die Speicher Ausstattung mit einem 3GB LPDDR3 Single- Channel RAM, getaktet mit 666MHz und einem 32GB großen eMMC Speicher gestattet in der Praxis ein flüssiges Arbeiten. Der eingebaute Speicher kann mit bis zu 128 GB erweitert werden. Im Alltagsbetrieb konnten keine Beeinträchtigungen feststellt werden. Das war auch schon beim Vorgängermodell der Fall.

Auch zum Spielen ist das Handy mit seinem Mali-T720-MP3-Grafikchip für diese Preisklasse einigermaßen geeignet. Sowohl der Touchscreen als auch der Lagesensoren reagieren gut. Wunder aber kann man nicht erwarten und bei anspruchsvollen 3D-Spielen geht der Grafikeinheit dann schnell die Puste aus.

Das K10000 Max verfügt über eine nahezu perfekte Ausstattung mit Sensoren, die ihre Arbeit alle gut verrichten.  

Von dem 32GB großen eMMC Speicher, der laut Geschwindigkeitsmessungen wohl eher vom Typ 5.0 ist, stehen dem Anwender immerhin noch reichlich 25GB zur Nutzung für Apps und Daten zur Verfügung. 

Die Speicheraufteilung und Performance

hier im Video gezeigt


Der Akku

Die oft gestellte Frage “Wie gut oder wie schlecht ist der Akku”?

Zunächst die Fakten: Der Hersteller gibt 10.000mAh als Nennkapazität für den internen Li-Polymer Akku an, allerdings nicht bei welcher Spannung. Bei Messungen mit eine Spannung von 5V und beginnend mit einem Ladezustand von etwa 19% konnten dann tatsächlich auch 8.207mhA nachgeladen werden. Damit ergibt sich bereinigt gerechnet, dann tatsächlich die angegebene Kapazität.
Auffällig beim Max war, dass es sich beim Schnellladen auf nicht mehr als 40°C am oberen Teil aufheizt. Auch bei diesem Phone korreliert die Anzeige des aktuellen Ladezustands des Akkus nicht unbedingt mit der Realität. Werden 100% anzeigt, bedeutet das noch nicht, dass die Batterie vollgeladen ist, denn es fließt immerhin noch etwa 1h länger ein geringer Auflade Strom in das ausgeschaltete Handy.
Der Power Manager ist üblicher Android Standard. Das Batterie Einstellungsmenü enthält die üblichen Umschaltungen für die Energiesparmodi und prognostiziert die verbleibende Betriebszeit.
Die Messung mit dem sehr praxisnahen Akku Tests (WORKBENCH) brachte ein stolzes Ergebnis (vergleiche auch Tabelle und Video), welches jedoch 1.5h unter dem des K10000 Pro lag. Die Helligkeit des Displays wurde vorher auf 200 Lux justiert.

Auch bei diesem Smartphone bleibt auffällig, dass der Auflade Vorgang nicht mit dem Erreichen der 100% in der Akku Anzeige des Smartphones abgeschlossen ist. Als die Batterieanzeige 100% erreichte, flossen noch gut eine Stunde etwa 300mA, um den Akku vollständig zu laden. DieSchlussfolgerung ist, dass der Hersteller wohl mit frühzeitigem Erreichen der 100%-Akkuaufladung ein wenig “untertreibt”, um den Akku nicht zu sehr zu stressen.


Die Empfänger

Das Oukitel K10000 Max ist mit einer Dual SIM Schublade ausgestattet, wobei in einem Steckplatz wahlweise an Stelle einer Nano SIM auch eine microSD-Karte im Hybridslot verwendet werden kann. Das Gerät arbeitet mit 2G GSM (850/900/1800/1900MHz), 3G WCDMA (900/2000 MHz) und 4G FDD-LTE (800, 900, 1800, 2100, 2600 MHz) Netzwerkbändern. Die 4G-Up- und Downlink-Geschwindigkeiten entspricht Cat. 4. Die Anrufqualität ist mittelmäßig. Es gab weder mit der Wi-Fi-Verbindung noch bei anderen unterstützten Verbindungsarten Probleme. Auffällig war die hohe Empfindlichkeit des Wi-Fi Empfängers. Das Modell unterstützt Wi-Fi 2.4GHz (kein 5Ghz Band) 802.11 a / b / g / n, Wi-Fi Direct, Wi-Fi Hotspot, Cast-Display und Bluetooth 4.0. Es verfügt über einen USB Type-C 2.0-Port, das auch OTG unterstützt. Das Satellitenpositionierungssystem verarbeitet GPS- und GLONASS Signale. Es arbeitet zwar schnell und empfindlich bei der Erkennung von Satellitensignalen, allerdings lässt die Genauigkeit zu wünschen übrig. Selbst bei freier Sicht und genügenden Satelliten, war die Genauigkeit nie besser als 7m.


Akustik

Lautsprecher

Der Ton wird über den hinteren Lautsprecher abgestrahlt, der laut genug für die Nutzung im Freien ist, jedoch sich auf höchsten Level etwas verzerrt. Die schon oben beschriebene Anordnung, verhindert keine Abstrahlung, wenn der Smartphone auf demRücken liegt. Erstaunlich lange gut war auch der Ton unter Wasser zu hören. Da hat Oukitel vermutlich eine geschickte Lösung gefunden.

Einen Musikplayer im traditionellen Stil gibt es leider nicht mehr, da dass Oukitel K10000 Max die Play Music App von Google verwendet.

Die Sprachqualität während des Gespräches ist gut. Ich höre die anderen gut verständlich. Die Klangqualität der Freisprecheinrichtung ist ausreichend und neigt auch bei großer Lautstärke nicht zum „Kratzen“.


Bedienung (UI) – Betriebssystem – Apps

Es werden drei unbeleuchtete kapazitive Tasten verwendet. Die Lautstärkewippe ist geteilt, der Ein-/Ausschalter sitzt ungewohnt links unten. Gegenüber sitzt rechts eine weite Taste, die die Kamera App aktiviert. Die Hardwaretasten sind gummiert und nicht gut fühlbar. Auf der Rückseite des Geräts befindet sich ein Fingerabdrucksensor, der bis zu 5 Fingerabdruck-IDs speichern kann. Er ist schnell genug, um IDs zu speichern und das Gerät zu entsperren. Mit den Sicherheitseinstellungen können Sie eine Fingerprint-ID erstellen, umbenennen und löschen. Der Fingerabdruck Sensor dient lediglich zur Aktivierung und dem Entsperren des Display und hat keine weiteren Funktionen.
In den Systemeinstellungen kann man auch intelligente somatosensorische Optionen für eine verbesserte Interaktion mit dem Gerät finden. Menüs zum Konfigurieren von Gesture Motion und – Wake gibt es auch. Nicht alle Menüs sind ins Deutsche übersetzt. Mit dem System-UI-Tuner kann man verschiedene Anpassungen durchführen, wie z.B. Elemente der Statusleiste anpassen.
Vergleicht man das K10000 Max mit den in letzter Zeit hier getesteten Oukitel’s so nutzt das K10000 Max eine sehr nahe am Standard vom Android 7.0 liegende Benutzeroberfläche (UI) mit App Drawer. Hier wurden keine Experimente mit einer eigenen UI unternommen. Die Oberfläche lässt sich ohne Ruckeln flüssig bedienen. Wichtige Apps sind sparsam vorinstalliert und mittels Play Store lassen sich auch weitere problemlos installieren.

OTA (Firmware update Over The Air) und Sicherheit

Auch dieser Hersteller bietet die Möglichkeit die Firmware Aktualisierung via Internet durchzuführen. Man erhält automatisch bei einer WLAN Verbindung eine Nachricht, falls eine anstehende Firmware Aktualisierung vorhanden ist.

Sicherheit

Eine Prüfung mit Kaspersky war unauffällig. Die MMS Angreifer Lücke ist geschlossen. Die User Partition ist verschlüsselt.  Das Oukitel K10000 Max ist absolut Bloatware frei. Die MMS Angreifer Lücke ist geschlossen. Die User Partition ist verschlüsselt.


Die Kameras

K10000 Max kommt mit der Android Standard Kameraanwendung. Der Startbildschirm enthält eine Videoaufnahme- und einen Foto Auslöser. Über das Zahnradsymbol werden die jeweiligen Kameraeinstellungen geöffnet. Oben befinden sich Symbole für die beiden Aufnahmemodi Standardfoto und Panorama. Auf der rechten Seite des Bildschirms werden die Schalter für den Blitz, HDR und Kameraschalter positioniert.

Frontkamera

Hier verwendet Oukitel einen 5-Megapixel SuperPix SP5506 Sensor mit einem 1/5″ optischen Format kombiniert mit einem  f/2.8 Objektiv. Der Sensor ist auf 8MP interpoliert und macht Fotos mit einer Auflösung von 3264 x 2448 Pixel und 480p Videos mit 12 Bildern pro Sekunde.

Rückkamera

Beim K10000 Max wird ein 13-Megapixel-Samsung S5K3L2 Bildsensor verwendet. Mit Interpolation lassen sich auch 16MP Bilder schießen. Beim vorliegenden Prüfling mit der aktuellen Firmware mit einer Blende vonf /2.2, einem Dual-LED-Blitz und Autofokus gekoppelt. Die Videoaufnahmen erfolgen mit 25pbs (Bildern pro Sekunde).

Beurteilt es bitte selbst. Zu sehen sind Beispielaufnahmen am Ende des Videos.

Der Hersteller empfiehlt es hier zu kaufen.


Fazit:


Auch dieses Mal lieferte Oukitel die gewohnt solide Qualität ab. Dieses K10000 „Update“ richtet sich allerdings an eine andere Zielgruppe. Alle die, die eine Riesenlaufzeit benötigen und Wert auf ein robustes, widerstandsfähiges Smartphone legen und daher auch das große Gewicht und das kantige Aussehen in Kauf nehmen, erhalten die solide Funktionen wie die des Vorgängers.
Zur Robustheit und großen Akkulaufzeit gesellt eine für den praktischen Gebrauch ausreichende Performance. Viele nützliche Funktionen, wie Gesturing und Fingerabdruck Identifikation sind vorhanden. Unverständlich bleiben für den Reviewer das Fehlen einer Message LED, unbeleuchtete Touch Tasten und ein für den Outdoor Gebrauch zu dunkles Display.


 

Was gefällt

  • Android 7.0 (Nougat)
  • leistungsfähiger Akku
  • Schnellladetechnik
  • Kamera
  • IP68
  • gute Sensoren Ausstattung

Was nicht gefällt:

  • Hybrid Slot
  • Fehlende Message/ Lade-LED
  • dunkles Display
  • ungünstige Anordnung der Hardware Tasten

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