UMIDIGI A3 – Ein weiteres leistungsstarkes 70€ Budget Smartphone der “Android One” Serie

Nachdem wir euch aus der Budget Ax Modellreihe von UMIDIGI schon das A1 Pro vorstellten nun ein weiteres Modell dieser Low Cost Baureihe, nämlich das A3. Dieses Modell gibt es auch mit einem 5.7‘‘ und 32GB ROM im gleichen Gehäuse. Alle anderen Spezifikationen sind aber deckungsgleich zum UMIDIGI A3. Genauso wie beim Vorgänger Modell A1 setzt UMIDIGIG bei dem Budgetphone UMIDIGI A3 auf Android 8.1 Oreo und den in 28nm Technologie gefertigte MediaTek Chipsatz MT6739. Dieser löste fast genau den Budget SoC  MT6737 ab.

Zwar arbeitet dieser SoC auch mit einem Quad Core Prozessor, verfügt aber über ein fortschrittliches WorldMode LTE Cat.4 Modem, eine Dual-Kamera- und eine 18:9 Display-Unterstützung. Trotz der Modellbezeichnung A3 bleibt  UMIDIG damit in der „Android One“ Strategie und versucht mit dem erstaunlich großen Frequenzspektrum den weltweiten Markt zu erreichen. Gemäß dem Motto „Papier ist geduldig“ ist bei UMIDIG immer eine gesunde Skepsis beim Lesen der angegebene Spezifikationen erforderlich. Welche der Hochglanzdaten den Versprechen Stand halten und welche nicht, erfährt man beim Weiterlesen.

Der Überblick zum UMIDIGI A3

  • Das UMIDIGI A3 verwendet ein 5.5 Inch HD+ IPS Display im 18:9 Format mit einer Auflösung von 720 x 1440 Pixel und einer Pixeldichte von 293 dpi.
  • Das Besondere ist ein 18:9 (2:1) Format und eine in den Ecken leicht abgerundete Anzeige.
  • Das Modell hat einen Metall Rahmen und eine Polycarbonat Rückseite.
  • Im Inneren arbeitet ein MediaTek MT6739MM Chipsatz, der eine mit 1495MHz getaktete 4 Kern ARM Cortex-A53 CPU und als GPU die Imagination Technologies IMG 8XG 1PPC, getaktet mit 570 MHz, nutzt.
  • Die Kapazität des nicht entnehmbaren Li-Ion Akkumulators wird durch den Hersteller mit 3300mAh angegeben. Dieser kann mit dem beigefügten Stecker Ladegerät (5A, 1A) in knapp 3h vollständig aufgeladen werden.
  • Ein 2GB LPDDR3, Single-Channel RAM (@677MHz) und 16GB großer interner eMMC 5.1 Speicher werden als Speicher genutzt. Letzterer ist mittels einer microSD-Speicherkarte um bis zu 256GB erweiterbar.
  • Ausgeliefert wird es mit einem nahezu puren Android 8.1, unterstützt 2G GSM (850, 900, 1800, 1900 MHz), 3G WCDMA (850/  900/ 1700/ 1900/ 2100 MHz), 4G LTE-FDD 1/2/3/4/5/7/8/12/13/17/19/20 und LTE-TDD 38/40/41 Netzwerke. Die LTE Geschwindigkeiten sind Cat. 4 und VoLTE ist auch an Board. Auch drahtloses LAN mit 2.4/5GHz a, b, g, n, Wi-Fi Hotspot, Wi-Fi Direct, Wi-Fi Display,VoWiFi, Bluetooth 4.0 und einem Navigationssatelliten Empfänger (GPS, GLONASS) sind implementiert. Folglich werden alle in Deutschland genutzten 2G, 3G und 4G Netzwerkbändern unterstützt.
Kameras
  • Auf der Rückseite des Gerätes befindet sich eine Dual Kamera, die mit einem 13MP Omnivision OV12870 Kamera Chip, einem 6-Elemente-Objektiv mit einer Blende von f/2.0, Phasendetektions-Autofokus und einem LED-Dual-Ton Blitz arbeitet. Zum Erzeugen eines Bokeh Effektes ist weder ein weiterer Sensor vorhanden noch in den Kernel integriert. Also sind die angegebenen 5MP ein Fake und der Effekt wird lediglich berechnet. An Stelle des Omnivision Sensors könnte in einer anderen Charge auch der Sony IMX386 verwendet werden, zu mindestens ist dieser auch im Kernel optional vorhanden.
  • Die Selfie- Kamera arbeitet mit einem 8MP Omnivision OV8856 Sensor und ebenfalls einem f/2.0 Objektiv.
Besonderheiten
  • Beide SIM Steckplätze sind LTE fähig, allerdings nicht gleichzeitig.
  • Das UMIDIGI A3 verfügt über einen echten Triple Steckplatz. Folglich zwei Nano SIM‘s und eine microSD-Karte gleichzeitig genutzt werden, ohne dass dabei die Dual-SIM-Standby Eigenschaft verloren geht.
  • Eine 3.5-mm-Klinkenbuchse für einen Headset ist vorhanden.
  • Das Micro USB Port benötigt keinen extra langen Stecker.
  • Neben den drei Standard Sensoren (Beschleunigungs-, Licht- und Näherungssensoren) gehört entgegen den Angaben von UMIDIGI lediglich zusätzlich ein Magnetsensor nicht aber Gyroskope Sensor zur Standardausrüstung.
  • Fingerabdruck- und Gesichts Identifikation
  • Message LED

Parameter des UMIDIGI A3 unter kritischen Blick

 Daten des HerstellerMessungen/ Bemerkungen
ModellUMIDIGI A3
SystemAndroid 8.1.0
SoCMTK MT6739WW
CPUARM® Cortex®-A53™ up to 1495MHz 4x 28nm
GPUIMG 8XG 1PPC @ 570 MHzImagination Technologies
Netzwerk
Frequenzen/ Bänder2G:GSM 2/3/5/8
850/ 900/ 1800/ 1900MHz
3G:WCDMA 1/2/4/5/8 850/ 900/ 1700/ 1900/ 2100MHz
4G:TDD-LTE 38/40/41
4G:FDD-LTE 1/2/3/4/5/7/8/12/13/17/19/20
4G:TDD-LTE 38/40/41
4G:FDD-LTE 1/2/3/4/5/7/8/12/17/19/20
Netzwerk Mode/ SIM CardDual Standby, SIM1 (Nano) + SIM2 (Nano) + MicroSDLTE Cat. 4
VoLTE
4G+4G
WIFIWi-Fi 802.11a/b/g/n 2.4/5G, Wi-Fi Hotspot, Wi-Fi Display
BluetoothBluetooth 4.0
Speicher
ROM16GB10.6GB nutzbar
RAM2GBLPDDR3, single-channel RAM @667MHz
TF Karten-erweiterungmit MicroSD-Card bis zu 256GB (VFAT format) erweiterbar
Display
Größe/ Type5.5’' HD+ IPS Incell2.5D curved glass screen
Auflösung720 x 1440 293 PPI, 2:1 (18:9)
Multi-touch5x Multi-touch
Helligkeit (Peak, white)-522 cd/m²
Ansteuerungs-frequenz62Hz
Kamera
Rück- /Frontkamera
Bilder
12MP/ 8MP (nativ)Omnivision OV12870 / OV8856
Rück- /Frontkamera
Video
2.1MP (1920 x 1088)/ 2.1MP (1920 x 1088)1080p @30fps
720p @30fps
Zahl der Linsen & BlendeMain: 6 ƒ/2.0 , - ƒ/2.8ƒ/2 ƒ/2
Flashlightja/neinDual Ton/-
FocusAF/-
Sensoren
Beschleunigung
Näherungssensor
Umgebungslicht
Magnetometer
Andere Eigenschaften
Air Controlnein
Auswahl Soft-/On-Screen Buttonsneinausblenbare On-Screen
Drahtloses Aufladennein
double tap home to lock/ double tap to wakenein/nein
Fingerprint IDjarückseitig
FM Radiojakein RDS
Gesten5-Finger Sceenshot
NFCnein
GNSS EmpfängerjaGPS, A-GPS, GLONASS
OTGja
LED Messageja
Audio Chip-
USB AnschlussjaMico USB C 2.0
Schnelllade-techniknein5V/ 1A
ZertifikationCE
SARk.A.k.A.
zusätzliche Hardware Tastenein
Geometrie/Gewicht
Abmessungen147.2 x 70.2 x 8.5 mm147.2 x 70 x 9.0 mm
Screen-to-body ratio75.8%Nutzungsgrad der Oberfläche durch das Display 
GehäusePolycarbonat / Alu- Legierung
Gewicht186g193g
Inhalt der Box
1 x Handy UMIDIGI A1 Pro (Akku 3300mAh, Li-Polymer,intern)
1 x USB Daten-/LadekabelMicro USB 2.0
1 x Steckerladenetzteil 5V 2A
mehrsprachige Bedienungsanleitung
Silicon Bumper
Auswerfer

Der Vergleich

Unser üblicher tabellarischer Überblick enthält diesmal nur den Vergleich zum UMIDIGI A1 des gleichen SoCs. Die deutlichsten Performance Unterschiede sind bei der Leistung der GPU zu erkennen, da beim A3 eine andere eingesetzt wird. Beim diesem UMIDIGI A3 Modell sind Messwerte des Displays zwar vergleichsweise nicht so beeindruckend wie beim A1. Allerdings übersteuert UMIDIGI hier auch nicht mehr  so stark. Deutlich wird es beim Schwarz, wobei Spitzenwert beim Weiß immer noch ausreichend für eine gute Erkennbarkeit im Freien reicht.

Auch erkennt man, dass die etwas größere Akkukapazität nicht nur auf dem Papier steht.

   Display  Performance  Akku  
SoCinchAuflösungLeuchtstärke cd/m2
rot/grün/blau /gelb/schwarz/weiß
AnTuTu Video Test (Codec)AnTuTuGeekbenchIce Storm
Sling Shot extreme/ Sling Shot/ Ice Storm Extreme /Ice Storm unlimited
mAhgWork battery life h
UMIDIGI A3MT6739MM 4 x @1495MHz 5.5720 x 1440101/276/149/365/3/ 522709 15/8/736.214
45.687
659/1.772110/173/2.492/4.1133300b.in07:36
UMIDIGI A1 ProMT6739MM 4 x @1495MHz 5.5720 x 1440135/387/219/505/5/ 738716 15/8/736.148
45.505
659/1.81354/144/2.453/4.1863150b.in06:42

Die Verarbeitung

Die Verarbeitung und das Design des UMIDIGI A3 können auch diesmal den Tester überzeugen. Das Modell nutzt eine Mischung aus Metall Chassis und Polycarbonat Teilen. Gefallen können dabei auch die sehr elegant und unauffällig eingearbeiteten Antennen Streifen. Der Rahmen und das Display verschmelzen nahtlos miteinander. Eine gewisse Eleganz verleihen auch die umlaufend abgerundeten Kanten. Zusätzlich legt der Hersteller einen speziell behandelten, schwarzen Silicon Bumper mit ins Zubehör, der sich harmonisch in das Gesamtbild einfügt und neben dem Kratzschutz auch mehr Griffsicherheit verleiht. Liebhaber der Dual SIM Standby Technik müssen bei dem jetzt verwendeten Triple Schlitten nicht auf eine flexible Speichererweiterung mittels microSD Karte verzichten, denn es existieren zwei Plätze für jeweils eine Nano SIM und zusätzlich für eine microSD Karte. Das ist in Anbetracht der geringen Größe des internen Speichers besonders hervorzuheben und eine Art Alleinstellungsmerkmal im Budget Bereich.

Das Display

Gemäß Herstellerangaben wird ein 5.5 Inch HD+ IPS Display im 18:9 Formt mit einer Auflösung von 720 x 1440 Pixeln und einer Pixeldichte von 293 PPI verwendet. Bedeckt wird das Display mit einem 2.5D gebogenen Glass Schicht, zu deren Qualität sich der Hersteller bedeckt hält. Die auf der Basis des AnTuTu Videotests durchgeführten Messungen weisen ausreichende Helligkeitswerte aus, die auch in der Praxis für eine gute Erkennbarkeit des Displays im Freien sorgen. Der Schwarzwert hält sich im Gegensatz zu dem Wert des UMIDIGI A1 in Grenzen, so dass das statische Kontrastverhältnis beim UMIDIGI A3 einen besseren Wert ausweist. Mit bloßen Auge sind bei normalen Betrachtungsabstand keine Pixel erkennbar, doch beim Abfilmen kann man dann beim genauen Hinsehen auch Pixel erkennen. Ein Clouding ist nicht erkennbar. Die automatische Helligkeitssteuerung arbeitet ausreichend stufenlos.

Die Messreihen wurden mit einem Luxmeter bei voller Helligkeit des Displays  mittels der Testbilder des AnTuTu Display Tests gemessen. Ein hoher Wert ist besser, nicht aber bei schwarz. Da wären 0 cd/m² ideal.
Das Display wird mit 62Hz angesteuert. Mit den 5 Fingern Touch Screen lässt sich der Touch komfortabel bedienen. Das UMIDIGI A3 unterstützt auch das drahtlose Übertragung des Displays, sprich Miracast.

Der AnTuTu Videotest

Die Anzahl der voll funktionsfähigen Codecs (Tabelle) ist deutlich besser als bei Modellen des MT6737 Vorgänger SoCs und nahezu identisch mit dem Wert des UMIDGI A1

Die Performance – Speicher – System – Sensoren

Der MediaTek MT6739 Chipsatz ist ein 64-Bit-System Chip, der ähnlich des Vorgängers MT6737 in der Einstiegsklasse-Klasse verwendet wird und nur geringfügig höher getaktet wird. Die Performance Ergebnisse unterscheiden sich deshalb auch nicht vom Vorgänger. Es sollte klar sein, dass auch dieser 28nm SoC bezüglich Performance eher unterster Level ist. Die Speicher Ausstattung mit einem 2GB LPDDR3 Single-Channel RAM, getaktet mit 677MHz und einem 16GB großen eMMC 5.1 Speicher ist dann auch für den Budget Bereich eher spartanisch, reicht aber immer noch in der Praxis für einigermaßen flüssiges Arbeiten. Von diesen 16GB stehen dem Anwender 10.3GB zur freien Verfügung. Bei dieser Ausstattung mit Datenspeicher sollte der Käufer über eine Erweiterung des nutzbaren Speichers mittels eingelegter Mikro-SD Karte nachdenken, zumal dank Triple Schlitten dabei die Dual Standby SIM Fähigkeit erhalten bleibt.

Die 3DMark Tests zeigen, dass das UMIDIGI A3 auch mit dem beim A3 verwendeten Imagination Technologies Grafikchip nur für alte und anspruchslose 3D Spielen geeignet ist. Diese GPU zielt eher auf die Verwendung von 18:9 720 x 1440 Display aber nicht auf Gaming Liebhaber.

Weniger überraschend ist hingegen die schmale Ausstattung des UMIDIGI A3 mit Sensoren. Bei unserem Testexemplar konnten wir den in Aussicht gestellten Gyrosensor nicht nachweisen. Das Prahlen kann UMIDIGI immer noch nicht lassen. Zu den Beschleunigungs-, Näherungs-, Umgebungslicht- und  Fingerabdruck Sensor gesellt sich mal gerade noch ein Magnetometer.

Das Modell hat auf der Rückseite einen Fingerabdrucksensor, der zwar zuverlässig erkennt, aber nicht sehr schnell arbeitet.

Gesichtsidentifikation

Das UMIDIGI A3 bietet zusätzlich zur Fingerabdruck Identifikation eine Identifikation (Entsperren des Displalys) via Gesichtserkennung durch die Front Kamera. Mehrere Hinweise während des Konfigurierens weisen den Anwender auch auf das hohe Sicherheitsrisiko im Vergleich mit anderen Identifikationen hin. Auch muss die Kamera bei gesperrten Display zunächst durch die Power Taste aktiviert werden. Erst dann erfolgt die Identifikation. Dann aber recht zuverlässig mit nur sehr wenigen Fehlversuchen. Bei Dunkelheit unterstütz dann das automatisch zugeschaltete helle Display die Erkennung.

Der Akku

Die oft gestellte Frage “Wie gut oder wie schlecht ist der Akku”?

Zunächst auch bei diesem Smartphone die Fakten: Der Hersteller gibt 3300mAh als typische Nennkapazität für den internen Li-Polymer an, allerdings nicht bei welcher Spannung. Die Messungen beim Wiederaufladen nach einer Totalentleerung zeigten, dass diese Angaben nicht aus der Luft gegriffen sind. Bei Nutzung des beigefügten Stecker Ladegerät (5V 1A) konnte das Gerät nach vollständiger Entleerung in knapp 3h aufgeladen werden.

Die Messung beim UMIDIGI A3 mit dem sehr praxisnahen Akku Test (WORKBENCH) brachten dann auch das, für einen in 28nm gefertigten SoC und seinem 5.5 HD+ Display typische Ergebnis. Leicht besser als beim UMIDIGI A1 mit dem etwas kleineren Akku. Alle Energiesparmodi waren dabei deaktiviert und die Helligkeit auf die vom Test geforderten 200 Lumen justiert.

Man kommt damit bei normaler Nutzung locker über den Tag.

Die Empfänger

Das UMIDIGI A3 ist für Dual SIM-Ausstattung geeignet. Die Schublade nimmt zusätzlich bei Bedarf auch eine microSD-Karte im Tribleslot auf. Beeindruckend ist die große Palette der Empfangsfrequenzen. Damit wird man nahezu an allen Punkten der Welt grenzenlosen Empfang haben.  Die 4G-Up- und Downlink-Geschwindigkeit entspricht Cat. 4, VoLTE und VoWiFi wird ebenfalls unterstützt. Die Empfindlichkeit der Telefon Empfänger ist nicht sonderlich gut.

Das UMIDIGI A3 unterstützt Dual Band Wi-Fi 802.11 a / b / g / n, Wi-Fi Hotspot, Wi-Fi Direct, Bluetooth 4.0, doch nahezu alle Verbindungen arbeiten nur mittelmäßig empfindlich. Es verfügt über einen USB-Port Typ C, welcher auch OTG unterstützt, allerdings sitzt auch bei diesem Gerät die USB Buchse so tief, dass extra lange Stecker zur sicheren Verbindung benötigt werden.  Um ein Headset zu verwenden, bedarf es keines USB Adapters, da eine 3,5-mm-Buchse vorhanden ist.

Im Gegensatz zum UMIDIGI A1 funktioniert beim UMIDIGI A3 das Wi-Fi Cast-Display.

Das Satellitenpositionierungssystem verarbeitet GPS- und GLONASS Signale. Die Satellitensignal Empfindlichkeit ist ausgezeichnet, ein Fix wird schnell erzielt und die erzielte Genauigkeit ist besser als 3m.

Der FM Empfänger ist mittelmäßig empfindlich und hat kein RDS.

Akustik

Lautsprecher

Dieser ist an der Unterseite rechts hinter dem Lautsprechergitter platziert. Dadurch verdeckt man diesen auch leicht beim Abspielen von Videos im Querformat. Die Klangqualität ist bei diesem Modell mittelmäßig. Davon überzeugen kann man sich hier.

Die Sprachqualität während des Gespräches ist gut. Ich höre die anderen und sie hören mich gut verständlich

Bedienung (UI) – Betriebssystem – Apps

Es werden On-Screen Tasten verwendet, die sich auch ausblenden lassen. Die ungeteilte Lautstärkewippe und der Ein-/Ausschalter haben deutliche Druckpunkte und klappern nicht in der Führung. Für den Fingerabdrucksensor stehen neben dem Entsperren des Displays, keine weiteren Navigationsfunktionen im Launcher zur Verfügung. Das Aktivieren des Displays via Double Tap oder Gesten ist nicht möglich, eine Gesichtsidentifikation arbeitet stabil und wird in der Dunkelheit durch die Displaybeleuchtung unterstützt.

Das UMIDIGI A3 wir mit einem nahezu puren Android 8.1 und ohne zusätzliche Bloatware geliefert. Der Google Play Store ist vorinstalliert und das Smartphone ist für den Google Playstore protect zertifiziert.

OTA (Firmware update Over The Air) und Sicherheit

Auch dieser Hersteller bietet die Möglichkeit, die Firmware Aktualisierung via Internet durchzuführen. Man erhält automatisch bei einer WLAN Verbindung eine Nachricht, falls eine anstehende Firmware Aktualisierung vorhanden ist.

Sicherheit

Eine komplette Prüfung der vorgestellten Firmware Version mit Kaspersky war ohne Befund. Allerdings ist die User Partition  von Hause aus nicht verschlüsselt.  Hingegen ist der Android Sicherheits-Patch vom 5. Oktober 2018. Umidigi verankerte neben dem App Store keine Bloatware in der vorliegenden Version.

Die Kamera(s) 

Verwendet wird die am weitesten verbreitete App der Kamera-Anwendung. Folglich werden Foto-, Video- und Panoramaaufnahmen mit Optionen zur Auswahl von 15 Filtern oder Blitzlicht und alle üblichen Einstellungen unterstützt. Für die Rückkamera gibt es zusätzlich den Blur Modus. Der Panorama Modus steht auch nur der Rückkamera zur Verfügung. 

Die genutzten Sensoren haben wir bereits in der Übersicht aufgeführt.

Rückkamera

Der 12MP Sensor arbeitet durch 6 Linsen mit einem einem f/2.0 Objektiv, einem Auto- Fokus und einem Dual Tone LED-Blitz. Außerdem gelingen mit diesem auch 1080p-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde. Um Fotos mit einigermaßen ausgeglichenem Kontrastverhältnis zu schießen, sind oft mehrere Fokussierungsversuche erforderlich. Dann aber sind diese bei ausreichend Licht auch in der Ferne einigermaßen scharf. Als Dual Cam flunkert uns UMIDIGI einen 5MP Sensor vor, den es aber nicht gibt. Das aber ist ein Fake, denn dieser Effekt wird berechnet und es gibt im Kernel keinen Hinweis auf diesen ominösen Sensor.

Frontkamera

Der 8MP Sensor arbeitet ebenfalls durch ein f/2.0 Objektiv aber mit einem festen Fokus. Videos können mit einer Auflösung von 720p bei 30 fps aufgenommen werden. Die Bilder sind nicht sonderlich scharf.

Die Fotos beurteilt es bitte selbst.

Kauflink

 

Umidigi A3

72.99 EUR
7.7

Design/ Verarbeitung/ Gehäuse

9.0/10

Display

7.5/10

Performance

4.0/10

Akku

7.5/10

Empfänger

9.0/10

Sensoren

6.0/10

Software/ Launcher/ User Interface

9.0/10

Sicherheit

10.0/10

Kameras

7.0/10

Pros

  • Tribleslot
  • lichtstarkes Display
  • stabile Fingerabdruck Identifikation
  • Gesichtserkennung Identifikation
  • Message LED
  • hervorragendes GPS
  • gutes Design
  • Android 8.1 mit aktuellen Sicherheitspatch
  • Google Play protect Zertifizierung

Cons

  • wenig Speicher (RAM)
  • Dual Rear Cam Fake

Schreibe einen Kommentar.